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Welche Technik nutzt du? Mikrofon, Kopfhörer, Schnittprogramm?

25 von 30 Gästen haben geantwortet.

Wiederkehrende Muster

Alle Antworten

Johannes Wolf (Ep 1)

Headset funktioniert nicht für ihn (unterschiedliche Stimmen brauchen verschiedene Mikro-Abstände, Stimmen-Übersteuerung). Für sein Hörspiel-Format Sennheiser-Gesangsmikros auf schweren Stativen mit Gummi-Entkopplung gegen Tischklopfen. Audio-Interface mit 10 Spuren (sechs für iPads/Soundboards, vier für Mikros). Festrechner Mac, iPad mit Tastatur unterwegs. Für Aufräumen-Podcast: Zoom F1 Lavaliers. Shure SM7B für Solo. Ultraschall + Studio Link.

„Für dieses Format musste ich neue Mikrofone noch kaufen. Und wir haben ganz klassische Gesangs Mikrofone, also so ganz typische, die man von Bühnen her kennt."

Alexander Haas (Ep 2)

Rode-Fanboy: Rode Podmic an PSA1-Arm in Rodecaster Pro 2. Mobil: Zoom H6 mit Rode Reporter-Mic. Software: Ultraschall + Studio Link (Quicklink-Variante).

„Ich bin ein Road-Fanboy."

Tanja (Ep 5)

Blue Yeti gebraucht gekauft, benutzt es bis heute. In Mikrofon-Spinne und Arm investiert, um den Tisch zurückzuerobern. Keine Headset-Experimente. Reaper/Ultraschall + Studio Link. Bei Trekkipedia: Senfcall (auf Big Blue Button basierend, Datenschutz für Gäste). Hat schon erlebt, dass Zoom ihr den Mikrofon-Pegel hochschraubte – behält Pegel im Auge.

„Es funktioniert, es läuft. Warum was ändern? Never change a winning team."

Patrick Lohmeier (Ep 6)

Rode NT1 Kondensatormikrofon, beim Arbeitgeber Shure SM7B. Audient ID4 als Audio-Interface (rauscharm, zuverlässig). Mobil: Zoom H5/H6 (10 Jahre alt, läuft noch). Reaper + Ultraschall-Plugin, Auphonic wegen sehr guter Spracherkennung – erspart Transkripte/Show-Notes-Arbeit. Plädiert dagegen, in High-End-Technik-Fetischismus zu verfallen: Vor 10-15 Jahren gekaufte Sachen funktionieren heute noch.

„So ein High-End-Technik-Fetischismus für gutes Podcasting oder technisch sauberes Podcasting, der ist ja komplett überflüssig."

Britt-Marie (Ep 7)

Ultraschall, der mit jedem Update einfacher wird. Auphonic-Klangoptimierung. ‘Never change a winning team.’

„Jetzt machst du ja gefühlt nur noch so klick klick klick und dann hast du das komplette Setup fertig."

Arne Ruddat (Ep 8)

Rode NT-USB Großmembran (USB-Mikrofon – mag USB sehr, weil weniger Störgeräusche als analoges Audio). Am Mac problemlos mit beliebig vielen Mikros (hat 15 schon gleichzeitig getestet). Auch Instamikes (3 Stück, intern aufnehmen, zeitsynchron – konnte damit eine Folge laufend durchs Wohnzimmer aufnehmen). Neu: Fulime X2C funkgebundene Lavaliers mit Rauschunterdrückung. Kopfhörer Sony WH-1000XM3 (geschenkt). Mikrofon-Nerd: 4-10 Mikros immer dabei.

„USB-Mikrofone finde ich total großartig."

Dela (Ep 9)

Jahrelang Go-Mike, jetzt ein billiges Mikro vom Mann. Nimmt im TeamSpeak auf (Push-to-Talk-Lampen für Moderation), für größere Gruppen Studio Link. Schneidet mit Audacity ‘auf Sicht’ nach Audiokurve – kann keine Multitrack-Aufnahmen schneiden. Auphonic zur Nachbereitung. Hosting via WordPress + Plugin ‘Seriously Simple Podcasting’ (beliebige Feeds anlegen). Setup läuft seit 2016.

„Ich schneide auf Sicht und nicht nach Gehör. Und das ist der Grund, weshalb bei mir das Multitrack nicht funktioniert."

Alexander Karls (Ep 10)

Heim-Studio: Shure MV7 + Sennheiser HD 490, direkter USB ohne Interface. Riverside statt Studio Link (Double-Ender automatisch, Cloud-Synchronisation, kein ‘drück mal auf Record’-Erinnern). Reaper für Schnitt. Studio mit Schallabsorbern, schallschluckenden Bildern, Polysound-Hexagonpaneelen. Mobil: Yellowtec EXM oder DJI Mics am iPhone in Blackmagic Cam (Video synchron) – kein Medienbruch mehr. OneNote für Recherche/Skripte (teilen mit Gästen). Stream Deck, Elgato Teleprompter.

„Eigentlich reicht mir doch mein iPhone mit den DJI Mics dran, […] und dann mache ich auch die ganze erste Rohschnittfassung dann entweder in Blackmagic oder auch mit der DJI App."

Michèle Liussi (Ep 11)

Beide Blue Yeti zu Beginn gekauft. Sie mit Airpods, Katharina mit Headset. Aufnahme über Riverside (vorher Zencaster), mit Video für YouTube/Reels und Captions. Schnittprogramm-Name weiß sie nicht – das macht ihr Mann. Organisiert via Trello (Kanban-Board), gemeinsames E-Mail-Fach, Website. Sie sehen sich nur ~1× pro Jahr persönlich (Bayern/Tirol).

„Damit immer jeder auch von egal wo auf dem Handy oder auf dem PC den Überblick behalten kann."

Stefan Giesbert (Ep 12)

Lange Reise: 2007 mit Klinkenstecker-Mikro über Skype + Audacity. Dann Zoom H2 für Raumaufnahmen (auch draußen mit Atmo). Behringer/Ralf-Stockmann-Headset. Heute: Shure SM57 (eigentlich Instrumentenmikro), Focusrite 2i2 Interface, Ultraschall. Google Doc für Konzeptzettel/Stichpunkte. Stream Deck mit Ultraschall-Makros für Kapitelmarken während der Aufnahme.

„Shure SM57, das ist so ein Mikrofon, was auch oder ursprünglich dafür gemacht ist, um Instrumente aufzunehmen."

Franziska von Lehel (Ep 13)

Pragmatisch: PC, Zoom H2N Recorder (~120 €). Schnittprogramme: Audacity (kostenlos, open source) und QEdit (Premium-Lizenz – mit der sie im Radio aufgewachsen ist). Ringlicht und Selfie-Stick für Social Media Videos. Podigy als Hosting (monatlich). ‘Podcast-Produktion hält sich kostentechnisch wirklich in Grenzen.’

„Eigentlich gar nicht so viel. […] Also ich finde, so eine Podcast-Produktion hält sich so kostentechnisch wirklich in Grenzen."

Stephanie Fischer (Ep 14)

Telefoniert über Videocall + EarPod im Ohr, nimmt aber nur eigene Tonspur mit WavePad auf (mit Audacity war sie nicht zufrieden). Zusammenführen der Tonspuren über Movavi (kostenpflichtig, easy to handle – auch zur Hallentfernung).

„WavePad. Das ist, glaube ich, auch ewig umsonst kostenfrei. Das ist sehr gut. Die Qualität ist enorm."

Philipp Müllender (Ep 15)

Auphonic, Veröffentlichung über Let’s Cast, Reaper + Ultraschall. Zoom H6 als Interface. Rode M3 Standmikrofon (kein Headset – braucht Bewegungsfreiheit für ‘Spielszenen’ in Afaldra: er hat sich vor dem Mikro auf den Boden geworfen, Kopf in Wasserschüssel gesteckt, weil im fiktiven Setting nötig). Hat lange mit Auphonic gehadert (‘Verrat an Ralf Stockmann’), nimmt aber so viel Arbeit ab.

„Da habe ich halt auch schon so Sachen gehabt wie das, ja, ich bin mal aufgestattet, wenn ich vor dem Mikro mich irgendwie dreimal auf den Boden geschmissen habe."

Sebastian Stix (Ep 16)

Tascam Portacapture als Interface (32-Bit-Aufnahmen – nichts übersteuert, hochleveln möglich). Tim-Pritlove-Gedächtnis-Headsets (Behringer SM58-Klone), vorher Superlux-Headsets versagten bei IKEA-Lampe. Ultraschall unter Windows mit ‘Remove Silence’-Workflow. Live-Folgen mit Studio Link für Anrufer, Sipgate für Festnetz. Podigy als Hoster. Zencaster für Remote-Aufnahmen. SD-Karte zeigt er Gästen als Vertrauensbasis (‘soll ich sie wegwerfen?’).

„Ich finde es eigentlich schön, wenn die Leute sich auf der Couch richtig lümeln können und sich gemütlich machen."

Pascal Wichmann (Ep 18)

Ultraschall/Reaper für Schnitt, Auphonic für Klangoptimierung (immer noch gerne zusätzlich).

„Ich mache das mit der Phonic eigentlich immer sehr gerne noch zusätzlich."

Yvette Philippens (Ep 19)

Team Mikro + Kopfhörer (Empfehlung an Interviewgäste: Rückkopplung vermeiden). Rode USB NT Plus, liebäugelt mit Shure MV7. Apple In-Ear. Bearbeitung in GarageBand mit Plugins (Echo Remover, Audio Denoiser). Auphonic nur fürs Grobe. Glaubt nicht an ‘die eierlegende Wollmilchsau’ bei Tools.

„Ich glaube, das Tool X, was alles abdeckt und diese eierlegende Wollmilchsau, ich glaube, das gibt es gar nicht."

Kai Rohde (Ep 20)

Iterativ: erst iPhone, dann günstiges Podcaster-Mikro, jetzt Rode NT1 Gen 5. GarageBand zum Schneiden (nur vorne/hinten abschneiden). Neu: Rodecaster Duo wegen Telefonat-Aufnahme – seine Gesprächspartner kriegen Studio Link nicht hin. ‘Schwelle so niedrig wie Nokia 3110-Anruf.’

„Ich muss die Schwelle wirklich so niedrig ansetzen, dass die mich mit Nokia 3110 anrufen können und das trotzdem funktioniert."

Sascha Gottschalk (Ep 21)

Macht klein-zu-groß angefangen: USB-Mikro am PC, dann Audio-Interface. Heute: festes Podcast-Setup mit kleinem Schreibtisch, klangabsorbierenden Elementen, Rodecaster Pro (kompakt). Apple Mac Mini nur für Podcast. Rode Procaster Mikrofon, Beyerdynamic DT 770 Kopfhörer, Elgato Stream Deck. Reaper + Ultraschall, Auphonic, Hosting auf Podigy (mit 3-Monate-Pause-Option im Sommer).

„Ich könnte noch zwei, drei andere Podcaststudios irgendwie ausrichten, also das ist gar kein Problem, wenn selbst wenn mal hier Geräte ausfallen."

Christiane Attig (Ep 22)

Alles in Ultraschall selbst. Hosting auf Podigy mit integriertem Auphonic – nur für Lautstärken-Angleichung genutzt. Hintergrundgeräusche und Equalizer macht sie selbst.

„Auphonic ist auch wirklich nur noch als der letzte Schliff, um es sendefähig zu machen."

Heike Drexel (Ep 23)

Anfangs Zoom H2N (hallig, aber transportabel). Heute: Rode Podmic mit Pop-Schutz, Rode Procaster Interface. Audacity zum Schneiden. Hoster: Podcaster. Hört Kopfhörer normalerweise nicht gerne (eigene Stimme klingt anders). Gäste sind beeindruckt vom professionellen Equipment.

„Wenn ich jetzt zum Beispiel mit meinem Equipment zu jemandem gehe, […] dann bekomme ich doch immer wieder als Feedback, boah, das ist ja total professionell."

Soenke Scharnhorst (Ep 25)

Ralf-Stockmann-Gedächtnis-Set – Headset abgelegt, Rode-Gesangsmikro angesteckt mit Arm (super Range, keine internen Kompressionen). Ultraschall mit ‘Remove Silence’-Workflow + Studio Link. Auphonic für Multispur. Hörspielprozess: grober Vorschnitt → Kapitelmarken → Feinschnitt → ggf. Filmschnipsel. Veröffentlicht via Auphonic an YouTube, Files.

„Ich höre es mir erst gar nicht an, ich mache gehen Ultraschall, mache Remove Silence und dann wird es so automatisch erstmal normalisiert."

Nella Rausch (Ep 26)

Angefangen mit ‘schröppeligem’ Mikro Fifine. Jetzt Blue Yeti (überlegt Headset wegen Zappeln). Audacity zum Schneiden. Wechsel von Zoom zu Riverside (für Apple-Nutzer aufwändiger). Hosting via Anchor (kostenlos, mittlerweile Spotify) statt Podigy.

„Technik ist eher Nebensache und […] Content ist das A und O."

Alexander Waschkau (Ep 27)

Sein Team setzt auf Team Headset (für Bewegungsfreiheit, gleichbleibende Tonqualität). Audacity reicht – auch wenn manche darauf schimpfen, klingt das Resultat (Hoaxilla) gut. Eigene Intros/Outros mit Audacity wegen schöner Ein-/Ausblenden.

„Mein Gott, ja, ich meine, gut, ich habe jetzt mit Ultraschall angefangen. Das war so mein Startpunkt. Aber zum Beispiel meine Intros und Outros mache ich auch mit Audacity."

Christian Steiner (Ep 28)

‘Team Inhalt’. Anfangs USB-Mikro auf dem Tisch (würde er heute nicht mehr empfehlen). Heute Gesangsmikrofon am Arm aus Musikhaus Thomann, kein Headset (will sich bewegen können). Reaper + Ultraschall – open-source-Plugin der Berliner Podcast-Community. Plant viel mit Kalender-/Aufgabenverwaltung. Bei einem Sprachnachrichten-Projekt mit Basti, George und Lucas läuft die Aufnahme bewusst während Spaziergängen mit Straßengeräuschen – Teil des Konzepts.

„Verlier dich erstmal noch nicht in der Technik so, sondern guck mal, was ist eigentlich das, was du irgendwie inhaltlich machen willst."

Rebecca van der Meyden (Ep 29)

‘Tim-Pritlove-Gedächtnis-Setup’: Zoom H6 als Interface + Beyerdynamic DT297 Headset – Mittelklasse mit gutem Klang. Team Headset (gestikuliert beim Reden, keine Mikrodisziplin). Früher ‘Ralf-Stockmann-Gedächtnis-Setup’ (HMC 660X + Behringer Xenix). Wandermikrofon-Blue-Yeti hat sie weitergegeben. Reaper/Ultraschall + Studio Link. Workflowey für gemeinsame Notizen (Themenblöcke abhaken, statt linear). Hosting: Podigy.

„Ich bin nicht so die Mikrodisziplin-Person. Also ich gestikuliere gerne, während ich rede."


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